Abenteuerreiter- Feuerland bis Alaska

 

- Günter Wamser

Samstag, 07. Januar 2017 - 14:00 Uhr / Einlass 13:45 Uhr

Hier gehts zum Kartenvorverkauf!

20 Jahre und 30.000 km unterwegs mit Pferden

 

Eine außergewöhnliche Reise auf dem Rücken der Pferde von der Südspitze Argentiniens bis Alaska. Einfühlsam fotografiert, lebendig und spannend erzählt.
Günter Wamser lebt einen Traum. Frei und ungebunden, immer unterwegs und nie lange an einem Ort. Mit seinen Pferden durchquerte er den amerikanischen Kontinent von der Südspitze Argentiniens bis nach Alaska. 30.000 km im Sattel. Die Erlebnisse und Eindrücke dieser außergewöhnlichen Reise präsentiert er in einer faszinierenden Live-Reportage.
 
An der Südspitze Argentiniens, vor 20 Jahren, startete meine Reise. Was zunächst als Abenteuer für 4-5 Jahre gedacht war, wurde über all die Jahre meine Art zu leben, mit allen Höhen und Tiefen und vielen Kompromissen. Ein Leben, in dem Weinen und Lachen oft ganz nah beieinander liegen. Ein Leben reich an Intensität.
Nach 20 Jahren und 30.000 km im Sattel bin ich in Alaska ankommen.
Es ging mir nie darum, mit dieser Reise etwas zu beweisen oder einen Rekord zu brechen. Und doch bin ich der erste Deutsche, der mit Pferden von Argentinien nach Alaska geritten ist.
Stolz bin ich nur auf meine Pferde, die mich über die Jahre, durch alle Höhen und Tiefen begleitet haben, und mich nie im Stich ließen. Die Pferde wurden zu meinen Weggefährten und Lehrmeistern. Von ihnen lernte ich Geduld, Aufmerksamkeit und das vielleicht Wichtigste auf meiner Reise, ich lernte mir Zeit zu nehmen.


Vom Pferderücken erlebte ich das Land von einer ganz anderen Seite. Diese Art des Unterwegsseins verbindet, mit der Natur und mit den Menschen. In Lateinamerika war das Besondere an der Reise die Begegnung mit den Menschen. Ihre heitere Lebensart, ihre Warmherzigkeit und Gastfreundschaft faszinierten mich immer wieder aufs Neue. Die USA erlebte ich völlig anders, als ich sie aus den Nachrichten kannte. In Kanada wurde die Reise immer mehr zur Expedition. Monatelang in der Wildnis unterwegs zu sein, war eine große Herausforderung und eine intensive Erfahrung. Doch es ist die Nähe zu meinen Tieren, die einen besonders berührenden Eindruck hinterlässt.
Langsam, Schritt für Schritt, so wie ich mich bei meinem Ritt fortbewege, werde ich auch die Zuschauer entführen, Bild für Bild tauchen wir tiefer ein in eine Welt, von deren Eindrücken man sich nur schwer lösen kann.